Open Call: Unsichtbare Baustelle

Symbolbild: Unsichtbare Baustelle

Berlins inklusives Lesbenwohnprojekt und queeres Kulturzentrum im Aufbau ruft auf zu künstlerischer Auseinandersetzung mit unsichtbarer Community- und Care-Arbeit.

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OPEN CALL: INVISIBLE SITE

Berlin’s inclusive lesbian* housing project and queer cultural centre under construction calls for artistic engagement with invisible community and care work.

A unique project is taking shape in Berlin-Mitte, in the vicinity of Alexanderplatz and yet off the tourist track.  Built by and for the lesbian* community, the large communal apartment building will be self-organised, solidary, social, affordable and barrier-free. A true L* campus with communal rooms, shared care, numerous counselling and educational services, a neighbourhood café and an event hall.

It is to become a safe home and a place of belonging and participation for people suffering multiple discrimination – like lesbians* in old age, lesbians* with disabilities, BIPoC lesbians*.

The project has been underway for over 10 years of persistent, invisible feminist work. A long, combative path of active and self-determined co-creation of the city.

Zeichnung: Zahnräder

Now the plans have been finalised and approved. In 2023, the excavation pit will be dug and the project will begin to materialize. Before that happens, we want to propose the invisible building site as a topic for an artistic research that can accompany the process. Possible themes:

Zeichnung: Zahnräder
  • Invisible communities and/or invisible neighbours
  • Invisible community and care work
  • Invisible history and realms of experience
  • Marginality as a self-chosen space of radical openness (inspired by bell hooks)

The call is open to all art disciplines and formats. We would like to see a reference to the Berlin Lesbian* Housing Project and a participatory approach involving the future residents and the neighbourhood in the process. We value intersectionality, inclusion and accessibility. We explicitly welcome applications from emerging artists, especially artists from queer and/or BIPoC communities.

The selected project will be funded with a total of 2,000 € (fees and materials).

Submissions deadline: May 21st 2022. Realisation period: June – October 2022.
10 June – Announcement of the selected project.
24 June – Presentation of the project at the RuT festival.
16 September – Project presentation.

More information and application form: rut-wohnen.de/open-call-unsichtbare-baustelle
Contact: Yagner Anderson,

This open call is funded by Fonds Soziokultur within its programme Profil:Soziokultur with funds from the Federal Government Commissioner for Culture and Media within the framework of NEUSTART KULTUR and by the Hannchen Mehrzweck Stiftung.

Logos: Fonds Soziokultur, Profil Soziokultur, Neustart Kultur
Logo Hannchen Merzweck Stiftung

In Berlin-Mitte, nah am Alexanderplatz und doch jenseits der touristischen Pfade, entsteht demnächst ein einzigartiges Projekt. Ein großes kommunales Wohnhaus wird von und für die lesbische* Community gebaut: selbstorganisiert, solidarisch, sozial. Bezahlbar und barrierefrei. Ein echter L*-Campus mit Gemeinschaftsräumen, Pflege-WG, zahlreichen Beratungs- und Bildungsangeboten, mit einem Kiez-Café und einem Veranstaltungssaal.

Es soll ein sicheres Zuhause, ein Ort der Zugehörigkeit und Teilhabe für mehrfach diskriminierte Menschen werden – wie Lesben* im Alter, Lesben* mit Behinderung, BIPoC Lesben*.

Zeichnung: Zahnräder

Die Arbeit für das Projekt dauert bereits mehr als 10 Jahre. Es ist eine beharrliche, feministische und unsichtbare Arbeit. Ein langer, kämpferischer Weg, der zur aktiven und selbstgestimmten Mitgestaltung der Stadt führt.

Nun sind die Pläne festgezurrt und abgesegnet. Im Jahr 2023 soll die Baugrube ausgehoben werden und das Projekt wird seine materielle Form bekommen. Bevor es soweit ist, wollen wir die unsichtbare Baustelle als Thema der künstlerischen Forschung und Prozessbegleitung vorschlagen. Mögliche Schwerpunkte sind:

Zeichnung: Zahnräder
  • Unsichtbare Communities, unsichtbare Nachbar*innen
  • Unsichtbare Community- und Care-Arbeit
  • Unsichtbare Geschichte(n) und Erfahrungsräume
  • Marginalität als selbstgewählter Raum radikaler Offenheit (frei nach bell hooks)

Die Ausschreibung ist spartenoffen. Willkommen sind alle Formate. Wir wünschen uns Bezug zum Berliner Lesbenwohnprojekt und einen partizipativen Ansatz, der die zukünftigen Bewohner*innen und die Nachbarschaft in den Prozess einbezieht. Wichtig sind uns Intersektionalität, Inklusion und Barrierefreiheit. Wir begrüßen ausdrücklich Bewerbungen von Nachwuchskünstler*innen, insbesondere von Künstler*innen, die Teil der queeren und/ oder BIPoC Communities sind.

Das ausgewählte Projekt wird mit insgesamt 2.000 € (Honorar und Sachmittel) gefördert.

Einreichungen sind bis zum 21. Mai 2022 möglich. Realisierungszeitraum: Juni – Oktober 2022.
10. Juni  – Bekanntgabe der Preisträger*in.
24. Juni – Vorstellung des ausgewählten Projekts im Rahmen des RuT-Festtages.
16. September  –  Projektpräsentation.

Bitte speichere das Formular auf deinem Rechner und sende sie ausgefüllt bis zum 21. Mai 2022 an Yagner Anderson zurück.

Siehe auch Ankommen in der Mitte

Die Ausschreibung ist als Teil des Programms Profil:Soziokultur durch den Fonds Soziokultur aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR sowie durch die Hannchen Mehrzweck Stiftung gefördert.

Logopakett: Fonds Soziokultur, Profil:Soziokultur, Neustart Kultur, Gefördert durch: Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
Logo: Hannchen Merzweck Stiftung