Eröffnungsfeier am 28. August 2026

Lesbische und queere Sichtbarkeit – am 28. August 2026 feierte das Lesbenwohnprojekt und inklusive queere Soziokulturelle Zentrum in der Berolinastraße die Eröffnung

In der Berolinastraße in Berlin-Mitte öffnet damit ein bundesweit einzigartiges Projekt mit:

  • 74 überwiegend barrierefreien bezahlbaren Mietwohnungen,
  • 5 rollstuhlgerechten Wohnungen,
  • Berlins erster Pflege-Wohngemeinschaft für Lesben,
  • Beratungsangeboten,
  • der Kiezgastronomie „Krunsch“ und
  • dem inklusiven queeren soziokulturellen Veranstaltungsort als Treffpunkt offen für die queeren Communities, die Nachbarschaft, die Hausgemeinschaft, Interessierte aus dem Bezirk und der Stadt.
Fotos: S. Brambach
Eröffnung Lesben-Wohnprojekt am 28. August 2026

Auch der seit 1989 bestehende RuT-Verein aus Neukölln ist mit seinem breiten Angebot und dem Besuchsdienst „Zeit für Dich“ eingezogen.

Wir freuen uns, dass in Kooperation mit der WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH gemeinschaftliches Wohnen und Leben, auf das die Rad und Tat Berlin gGmbH mit vielen Engagierten lange hingearbeitet hat, als ein zukunftsweisendes Wohnmodell und Veranstaltungsort umgesetzt werden konnte.

Hier soll gemeinschaftliches Wohnen und Leben für alle Generationen ebenso selbstverständlich sein wie nachbarschaftliche Begegnung und queere Kultur. Die Kiezgastronomie wird Treffpunkt für Hausbewohner*innen, Nachbar*innen und Besucher*innen sein. Die Veranstaltungsräume bieten Platz für Events, für regional und überregional agierende Kunst- und Kulturinitiativen, große und kleinere Events wie Lesungen, Ausstellungen, Workshops, Gesundheitsprävention, Bildungs-, Fach- und Vernetzungsveranstaltungen.

Die Veranstaltungsräume können von externen Organisationen und Initiativen mitgenutzt und gemietet werden. Mit dieser Vermietung soll ein Teil der Mietkosten, die die Rad und Tat gGmbH für ihre Veranstaltungs- und Beratungsräume an die WBM entrichtet, aufgebracht werden.

Das Haus wird ein inklusiver und barrierefreier Ort, der insbesondere auch, aber nicht nur, queere Menschen mit Behinderung willkommen heißt, an Kunst und Kultur teilzuhaben. Das Zentrum will einen Beitrag leisten zum friedlichen und diversen Miteinander im Bezirk und in der Stadt, zur queeren und lesbischen Sichtbarkeit und will letztlich Demokratie stärken.

Berlin braucht queer. Berlin braucht Modelle gelebter Diversität. Dafür steht das RuT-Lesbenwohnprojekt und queere Zentrum in der Berolinastraße.

Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Cansel Kiziltepe, die Bürgermeisterin des Bezirk Mitte von Berlin, Stefanie Remlinger, die Ehrenvorsitzende des Paritätischen Berlin, Prof. Barbara John und der Geschäftsführer der WBM, Steffen Helbig haben mit ihren Grußworten die Veranstaltung eröffnet.

Spendenkonto: Sozialbank AG, IBAN: DE 5310 0205 0000 0135 7300
RuT-Rad und Tat Berlin gGmbH

Ansprechpartnerin: Jutta Brambach, Tel: 030-86207856 (Mo-Do 10–14 Uhr)

www.rut-wohnen.de

Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung
Landesstelle für Gleichbehandlung - Gegen Diskriminierung
Der Paritätische Berlin
Bezirksamt Berlin-Mitte

RuT-Rad und Tat Berlin gGmbH/Lesbenwohnprojekt wird gefördert von der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, der Landesantidiskriminierungsstelle (LADS), der DKLB-Lottostiftung Berlin, dem Paritätischen Berlin, der Deutschen Fernsehlotterie und dem Bezirk Mitte von Berlin.